Daniela Ortiz

Künstleringespräch

5. Juni, 2019, 19:00 Uhr

home

Daniela Ortiz will mit ihrer Arbeit visuelle Narrative generieren, in denen die Konzepte von Nationalität, Rassifizierung, sozialer Klasse und Geschlecht erforscht werden, um Strukturen kolonialer, patriarchalischer und kapitalistischer Macht kritisch zu verstehen. Ihre jüngsten Projekte und Forschungen befassen sich mit dem europäischen Migrationskontrollsystem, seinen Verbindungen zum Kolonialismus und der von den europäischen Institutionen geschaffenen Rechtsordnung, um Gewalt gegen rassisierte und migrantische Gemeinschaften anzuwenden. Sie hat auch Projekte über die peruanische Oberschicht und ihre ausbeuterischen Beziehungen zu Hausangestellten entwickelt. In jüngster Zeit hat sich ihre künstlerische Praxis wieder in visuelle und manuelle Arbeit verwandelt und Kunstwerke aus Keramik, Collage und in Formaten wie Kinderbüchern entwickelt, um Abstand von der eurozentrischen Konzeptkunstästhetik zu gewinnen.

Der Aufenthalt von Daniela Ortiz in Zürich wird grosszügig finanziert durch: